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München Marathon 2008 am
12.10.2008 |
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7200 Marathonläufer, mehr als 2000
Kurzstreckenläufer und über 1000 Staffelläufer hatten ein
sportliches Oktoberfest auf Münchens Straßen.
Die moderate
Siegerzeit lässt vermuten, der München Marathon ist als
Breitensportevent geplant. Aber auch München hat sein Schmankerl:
München Hero wird, wer in der Addition seiner Marathonzeit beim Triathlon
und separatem Marathon Bestzeit erreicht. Viele können davon als
Einzelzeit beim Marathonwettbewerb träumen. Der Temperaturanstieg auf bis
zu 28 Grad machte anscheinend vielen Freizeitläufern doch zu schaffen,
zumindest haben mehr als 1000 Sportler nicht gefinisht. Zuschauer und Musik an
der Laufstrecke, vorbildliche Organisation und Verpflegung waren Spitzenklasse.
Phantastischen Atmosphäre und Traumwetter: weitere Infos hier...
Der Start
im 2. Block ohne jede Aufregung. Bürgermeisterin,
Böllerschuss und ab ging es. Auf den breiten Straßen Münchens
kann jeder schon zu Anfang seinen persönlichen Freiraum finden. Nach der
Leopoldstraße dann in den Englischen Garten (KM 6). Hier kommen die
ersten Gespräche auf und ... natürlich ist wieder das Tempo der
Zugläufer Thema bei vielen kleinen Laufgrüppchen. Entweder stehen die
KM-Schilder falsch... oder ... Egal, jeder findet sein Tempo, spätestens
bei KM 16 dem lang gezogenen Straßenanstieg; der schmeckt mir
persönlich nicht. Etwas flacher und ich könnte ihn schnell angehen,
etwas steiler und ich bin weiter im Rhythmus, aber der Anstieg ist gerade so
dazwischen.
Ich bin froh
auf dem ebenen Stück die Verpflegungsstelle zu sehen. Jetzt ist es vorbei!
Apropos Verpflegung: neben dem Angebot Eigenverpflegung bei praktisch jeder
Verpflegungsstelle gibt es ausreichend Tische, Helfer und Angebote,
Iso-Getränke, Müsli-Riegel und Banane. Die Helfer sind erfahren und
nie ist ein Tisch leer.
Danach langweilig - aber nie öde, Zeit zum entspannenden Laufen. Nach dem Osten dann die Stadtbesichtigung. Der schönste Teil kündigt sich mit einer Bergabstrecke hin zur Isar an. Die Zuschauer stehen jetzt in Klumpen und feuern eifrig an. Isartor, Marienplatz, einfach schön. Der Sprecher am Marienplatz hatte mir bereits beim Alzheimer-Lauf von Blau-Gelb und dem Ginnheimer Lauftreff versprochen, mich zu begrüßen. Das SPIRIDON-Trikot kennt doch jeder, meinte er und... er hat Wort gehalten. Natürlich hat er
auch Ingrid mir einen leichten Fuß und ein kühles Bier im Ziel gewünscht.

Odeonsplatz mit Feldherrnhalle und dann die Prüfung für den
Durchhaltewillen. Kurz vor dem Ziel ist noch ein langer Abstecher weg
vom Ziel zu laufen.
Hier kommen dann die schnellen Laufkollegen
entgegen. Nichts für die Psyche. Hat man aber die 3 KM bis zum Wendepunkt
geschafft, dann geht es.
Jetzt sieht man die vielen Laufkollegen, die dies
noch vor sich haben. Das macht die eigene Brust etwas breiter und die
Oberschenkel sind auch noch locker! Mit guter Laune zum Siegestor und über
die Leopoldstrasse zum Weißbierstand. Letztes Jahr sah das noch anders
aus, ich wollte da nicht mit meinen festen Oberschenkeln anhalten, ihr wisst
noch, die Laufschuhe!!! . Leicht trunken dann hin zur gewaltigen Akustik des
Olympiastadions, dessen Architektur auch heute noch beeindruckt. Vorher ... der
Lauf durch´s Marathontor, gleich danach Dunkelheit, Lichtblitze, Nebel
und Musik die richtig abgeht! Aus dem Tunnel sofort auf die sonnige Tartanbahn
zur letzten Runde. Applaus und die Medaille, Banane und glückliche 10
Minuten auf dem Rasen des Stadions.
Viel mehr habe ich mir nicht gegönnt, denn die Autofahrt nach Frankfurt am Main wollte ich sofort antreten und.... Restpanik war ebenfalls mit dabei. In München mehr Parkuhren als Hauseingänge, du zahlst am Werktag bis 23.00 Uhr!!! LäuferIn kommst Du nach München zieh Dir ein Tageskärtchen MVV !!!
© Bilder:
Jürgen Löwenstein
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© 2008
Robert Gfrörer |
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